Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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aller Stille zu dem alten Rechtsfreund, mit dem der Dheim geſtern das Teſtament aufgenom⸗ men. Allein der ſchlief noch ſeinen rothen Dicken aus und hatte ſich jede Störung nach⸗ drücklichſt verbeten.

Für Hugo, der ſich einen ſolchen Anfang ſeiner Ehe wol freilich nicht gedacht hatte, war es unter dieſen Umſtänden eine große Erleich⸗ terung, daß wenigſtens Ulrike im Laufe des Tags ſich ſo weit hergeſtellt fühlte, daß ſie auf⸗ ſtehen und die Aufſicht über die Pflege des Kranken übernehmen konnte. Viel Pflege ſchien der zwar überhaupt nicht mehr nöthig zu haben; auf die Angſt und Aufregung am Mor⸗ gen war eine tiefe Abſpannung gefolgt, er lag anſcheinend in tiefem Schlaf, und der junge Arzt, der mit Anbruch der Nacht Hugo und Ulrike fortſchickte und die Wache am Bett per⸗ ſönlich übernahm, meinte, der alte Herr würde wol damit ſo ſacht hinüberſchlummern.