Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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Der Vetter, der ſonſt ſtets die Mäßigkeit ſelbſt war, quälte ſich das dicke klebrige Zeug mit Gewalt hinein, er hoffte den Notar zum Spre⸗ chen zu bringen: denn es war derſelbe, mit dem der Kammerdirector heute früh das Teſtament gemacht. Aber da kannte er den alten Schwamm ſchlecht; es war leichter einen Stein zum Spre⸗ chen zu bringen, als dem ein Geheimniß zu ent⸗ locken. Der Vetter hatte gehofft, der Wein ſolle ihm die Zunge löſen: allein auch darin hatte er ſich verrechnet.„Das iſt erſt die vierte, Herr Aſſeſſor“, ſagte der Schmerbauch, indem er eine neue Flaſche entkorkte,„und achte trinke ich ohne aufzuſtehen— das heißt aber blos immer rothen Dicken

Und ſo würde das feſtliche Mahl denn ver⸗ muthlich ziemlich eintönig und triſt verlaufen ſein, wäre nicht der Wirth, ſozuſagen der Hoch⸗ zeitvater, in einer ſo roſenfarbenen, ſo über die Maßen luſtigen Stimmung geweſen, daß die