Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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Gäſte mit der Zeit nothwendig davon angeſteckt werden mußten. Er war, was er ſonſt ſelten that, in großer Gala, mit all ſeinen Kreuzen und Sternen, mit dem Degen an der Seite; nur die großen grauen Filzſtiefel, die er der Gicht halber tragen mußte, ſahen zu den weißen Unausſprechlichen, in die er ſeine langen dürren Beine geſteckt hatte, ein wenig ſeltſam aus. Aber das vergaß ſich, wenn man den Mann ſprechen hörte. Dieſe Einfälle! dieſe Witze! und dieſes geſunde dröhnende Gelächter! Die Abfaſſung des Teſtaments war natürlich kein Geheimniß geblieben; die Gäſte flüſterten ſich zu, da zeige ſich wieder einmal, was man ſo oft höre, nämlich daß es kein beſſeres Mittel gebe ſein Leben zu verlängern, als ſein Teſta⸗ ment zu machen. Einige alte Hausfreunde, die ſich in beſonderer Gunſt glaubten, erlaubten ſich ſogar auf den etwaigen Inhalt des verhängniß⸗ vollen Documents anzuſpielen; man nickte den