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der Hauptſtadt war es, die allen Männern den Kopf verrückte und der Flucht der Jahre ſpottete— aber der Gegenſtand meiner Träume, meine Florine, meine Mutter war das nicht!
Florine ſelbſt, wie geſagt, mochte von dieſen Gedanken wohl etwas auf meiner Stirn leſen; ſie ließ ſich auf dem Divan nieder, vor dem das ver⸗ hängnißvolle Album noch offen aufgeſchlagen lag, zog mich neben ſich und indem ſie mich mit einem jener Blicke anſah, denen kein menſchliches Herz widerſtehen konnte und die mir den ganzen wun⸗ derſamen Lebensgang dieſes prächtigen und dabei doch ſo tief unglücklichen Weibes, von der erſten Be⸗ kanntſchaft mit meinem Vater an bis zu ihrem jüngſten Abenteuer mit dem Grafen Waldemar, auf einmal verſtändlich machten, ſagte ſie:
„Du hältſt mich, mein Kind, wohl für recht leichtfertig und im Grunde bin ich es auch. Oder nein, nicht im Grunde: nur auf der Oberfläche bin ich es, auf dem Grunde meines Herzens ſieht es im Gegentheil ſehr ernſt und finſter aus, altes und neues
Weh, getäuſchte Hoffnungen und vergebliche Wünſche,
Schuld und Reue und neue Schuld liegen da wüſt durch einander, und daß ich im Stande war, Dich mein Kind, zu verlaſſen und mich ſo viele Jahre


