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den eines Mannes zurückzulaſſen, wie dieſer kalte finſtere Böſewicht?!“
Ach, ich wußte damals noch nicht, daß es im Leben jedes Menſchen finſtere Augenblicke giebt— Augenblicke, in denen die Himmliſchen ſich von uns wenden und böſe ſchadenfrohe Geiſter uns zu Thaten hinreißen, die wir ſelbſt noch in der Minute zuvor für unmöglich gehalten hätten; ich wußte und ahnte noch nicht, daß ſelbſt die Liebe der Mutter, dieſe ſtarke und heilige Flamme, nicht ſtark und heilig genug iſt, uns vor jeder Verſuchung zu ſchützen und daß auch für mich noch eine Stunde kommen würde..
Aber nein, ich will den Ereigniſſen nicht vor⸗ greifen, nur das Geſtändniß kann ich ſchon hier nicht zurückhalten, daß es mir unmöglich fällt, meiner Mutter zu zürnen— und zwar deshalb, weil ich ſelbſt in ſpäteren Tagen noch viel verbrecheriſcher ge⸗ handelt und noch viel ſchuldiger bin als ſie.
fünftes Capitel. Bei der Toilette.
So viel Mühe ich mir auch gab, das Befrem⸗ den, das Florinens Erzählung mir ſtellenweis er⸗ regte, vor mir ſelbſt zu verbergen, geſchweige denn vor


