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die Thürme meiner Geburtsſtadt; von dort aus ſchlan⸗ gen ſich zu beiden Seiten allerhand Ranken und
Blumengewinde empor, die ſich oben in dem von Eber⸗
ſteiniſchen Wappen vereinigten. In den Blumen⸗ gewinden ſelbſt hatte ich verſchiedene mir beſonders denkwürdige Scenen, Erinnerungen und Träume meiner Kinderzeit angebracht. Auf der einen Seite ſtand Onkel Nonnemann, wie er mir als Geſpenſt erſchienen war; auf der andern war der vielerwähnte Birnbaum zu ſehen und aus ſeinem geöffneten Stamme trat in goldener Glorie Florine, dieſer ſüßeſte Traum meiner Kindheit, hervor. Bei dem tiefen Ein⸗ druck, welchen, wie ich früher erzählt habe, das Bild Iſabellens, das ich bei der Gräfin geſehen, auf mich gemacht tatte, war es eben nicht zu verwundern, daß ich auch dieſer Lichtgeſtalt Florinens die edlen und merkwürdigen Züge dieſes Antlitzes gegeben hatte, eines Antlitzes, von dem ich damals aller⸗ dings noch nicht ahnte, daß es mir jemals ſo nahe kommen würde.
Indem Iſabella mir jetzt das Bild vor die
Augen hielt, bemerkte ich ſogleich den Mißgriff, welchen ich begangen, indem ich dieſe kleinen Gedanken⸗ ſpiele nicht ſorgfältig vor ihr verborgen hatte.
„Ich muß in der That um Entſchuldigung


