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vitten,“ ſagte ich, indem ich mir Mühe gab, das Ganze möglichſt ſcherzhaft zu behandeln,„wegen des Raubes, den ich an Ihrem holden Angeſicht began⸗ gen; ich ſah ein Bildniß von Ihnen bei der Gräfin — Sie werden ſchon errathen, auf welche Weiſe es dahin gekommen— und fühlte mich von der Schön⸗ heit dieſer Züge ſofort ſo ergriffen——“
„Nein, nein,“ unterbrach ſie mich, noch immer mit derſelben Heftigkeit und indem ihre Hände ſo zitterten, daß ſie kaum mehr das Blatt zu halten vermochte:„ich frage nicht, wie mein Geſicht auf dieſes Blatt kommt, wenn es denn doch mein Geſicht ſein ſoll— ich will wiſſen, was das Alles hier bedeutet, Alles, Alles? Der alte abgeſtumpfte Thurm hier unten, dieſer öde Garten mit dem halb verwitterten Birnbaum und das Wappen dort oben, das Wappen—2!“
„Das Wappen da oben,“ ſagte ich verwundert, „iſt das Wappen des ſeligen Herrn von Eberſtein, die Lichtgeſtalt aber, die Sie an dem Baum hier ſehen
und der ich unſchicklicher Weiſe Ihre Züge gegeben habe, iſt der Abgott meiner Jugend, meine ſchöne unglückliche Mutter Florine—“
„Ihre Mutter Florine!!“ kreiſchte die Schau⸗ ſpielerin, indem ſie bewußtlos in die Kiſſen zurückſank.
Entſetzt lief ich nach Waſſer, netzte ihr 6


