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Bühne und eine der edelſten Frauen, die je gelebt haben, die ihr gegenüber ſitzt 1“
Dreizehntes Capitel. Die Rache.
Ich muß es einer gewandteren Feder überlaſſen, als die meine iſt, die Verwirrung zu ſchildern, in welche die Gräfin und ich durch dieſe ſo ganz un⸗ erwartete Entdeckung verſetzt wurden. Auch der alte Rittmeiſter war ganz außer ſich; bald eilte er auf Iſabella zu, ihr die ſchöne weiße Hand zu küſſen,
bald drängte er ſich wieder an die gnädige Coufine
heran, und ſuchte ihr durch Zeichen und Winke zu verſtehen zu geben, daß er fur ſein Theil an dieſem Abenteuer vollkommen unſchuldig und nicht die min⸗ deſte Ahnung davon gehabt habe.
Nur Iſabella ſelbſt behauptete ihre Haltung unverändert; mitten in dem Gewirr, während wir Uebrigen ſprachlos vor uns niederſahen, ſtand ſie gleich einer Königin und ließ die ſtolzen leuchtenden Blicke über uns hinfliegen; um ihren Mund ſchwebte daſſelbe ſchadenfrohe Lächeln, das ich ſchon vorhin
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