Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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wohlgefällig hinzu,„daß Waldemar ſich hat von ihr bethören laſſen; einem gewöhnlichen Frauenzimmer wäre das auf keinen Fall gelungen.

Im Lauf des folgenden Tages ſprach ich denn auch ben Rittmeiſter. Er mochte wohl ſein beſtes Pulver ſchon in der Unterhaltung mit dem Förſter und dem Bereiter verſchoſſen haben; wenigſtens war er gegen mich, ganz gegen ſeine ſonſtige Gewohnheit, ſehr kurz angebunden, und nur als ich ihm zu ſeinem Erfolg bei der ſchönen Iſabella gratulirte und ihn fragte, wie er es denn angefangen habe, die gefähr⸗ liche Schöne ſo raſch nach ſeinem Wunſche zu ſtim⸗ men— meinte er murrend: eine gefährliche Schöne ſei das allerdings, aber doch ein Weib, für das er noch jeden Augenblick bereit ſei, ein Paar Kugeln zu wechſeln mit Jedem, der ihr etwas Uebles nach⸗ ſagen wolle—

„Und jedenfalls,“ ſtieß er halb zwiſchen den Zähnen hervor,„ſteckt ein ganz anderer Kern in ihr und iſt ſie zehnmal mehr werth als der Musje, der Waldemar, trotz ſeines hochgräflichen Blutes