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ob ſie die dargebotene Hand annehmen, mit andern Worten alſo, ob ſie Gräfin Reichenau werden wollte oder nicht
In dieſer Lage befanden die Dinge ſich, als der Rittmeiſter ſeine Miſſion antrat. Die alte Grä⸗ fin hatte ihn mit den weitgehendſten Vollmachten ausgeſtattet; er ſollte kein Geld und überhaupt keine Opfer ſcheuen, um Iſabellen zur Verzichtleiſtung auf die Hand des jungen Grafen zu bewegen. Und wenn es eines ihrer Güter koſten ſolle, hatte die Gräfin ihm noch beim Abſchied geſagt, immerhin beſſer ein Gut verloren, als dieſen Schandfleck in der Familie.
Man kann ſich leicht vorſtellen, in welcher Spannung uns unter dieſen Umſtänden die Tage verfloſſen. Der Verkehr mit Conſtanzen und ihrer Familie hatte beinahe völlig aufgehört, da derſelben doch allerhand Gerüchte zu Ohren gekommen waren; aller andere Beſuch, der im Schloſſe erſchien, kam
ſichtlich auch nur, um zu horchen, wie es denn ei⸗
gentlich mit Waldemar ſtehe und ſo entwickelte meine alte Dame eine Virtuvſität der üblen Laune, die mir i der That mitunter recht ſchwere Stunden bereitete.
Nun, das war in der Ordnung, dafür war ich Ge⸗
ſellſchaftsfräulein..... Endlich, nach beinahe vierzehntägiger Abweſen⸗
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