Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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Affaire Wind kriegt— na, dann iſt es mit der Mariage— ah puh!!“

Wirklich reiſte der Rittmeiſter am nächſten Mor⸗ gen ab und es folgte nun, ganz gegen die ſonſtige Gewohnheit meiner alten Gräfin, eine Reihe trüber, ſchweigſamer Tage.

Bald jedoch wurde ihr ſelbſt das Schweigen läſtig und nach ihrer redſeligen Art fing ſie an, mir Stück vor Stück das ganze Abenteuer zu erzählen. Es war wirklich, wie der Rittmeiſter mir anvertraut hatte: Graf Waldemar, hingeriſſen von der Liebens⸗ würdigkeit der ſchönen Schauſpielerin, hatte ihr ſeine Hand angetragen. Vergebens waren ſeine Freunde in ihn gedrungen, das tolle Vorhaben aufzugeben; vergebens hatten ſogar die Officiere ſeines Regiments erklärt, im Fall dieſe Ehe wirklich zu Stande käme, nicht länger mit ihm dienen zu können(— denn natürlich, die ſchöne Iſabella zur Geliebten zu haben und ſich von ihr ruiniren zu laſſen, war eine Ehre, nach der Alle geizten: aber ſie zur Frau zu nehmen, ei ja wohl, das wäre völlig gegen Sitte und An⸗ ſtand geweſen—); vergebens hatte ſogar der Hof

ihm einen allerhöchſten ungnädigen Wink zukommen laſſen: der junge Mann blieb unerſchütterlich bei ſeinem Entſchluß und es kam nur auf Iſabella an,