Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ihre Bekanntſchaft geſucht hatten, ausdrücklich ge⸗ warnt und ihnen vorgeſtellt, wie thöricht ſie handeln würden, wollten ſie das mäßige Vermögen, das ſie beſäßen und das ihnen zu ihrem bürgerlichen Fortkommen ſo treffliche Dienſte leiſten könnte, in einem Wett⸗ kampf zu Grunde richten, dem ihre Kräfte in keiner Weiſe gewachſen wären. Ja man flüſterte ſich in die Ohren von einem jungen, ſpäterhin ſehr berühmt gewordenen, aber armen Küͤnſtler, der im Begriff ge⸗ ſtanden, ſich in ſie zu verlieben und dem ſie ſelbſt durch dritte Hand die Mittel verſchafft hatte, nach Italien zu reiſen und durch dieſe Flucht die Unab⸗ hängigkeit ſeines Herzens, ſein Talent, vielleicht ſein Leben zu retten.

Dagegen, wo ſie ihre richtigen Leute fand, da machte ſie ſich auch nicht das geringſte Gewiſſen dar⸗ aus, die Börſe derſelben zu benützen, als wäre es ihre eigene. Es wurde in den vornehmen Kreiſen der Hauptſtadt eine ganze Reihe von Cavalieren namhaft gemacht, welche auf dieſe Weiſe in ihren Finanzen zurückgebracht worden waren und mit mehr⸗ jähriger Zurückgezogenheit und Einſchränkung die Ehre büßen mußten, einige Monate hindurch den Kaſſenführer der ſchönen Iſabella gemacht zu haben. Allein auch unter dieſen, die ſie alſo gewiſſermaßen