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ſtieß, jedesmal heimlich am Spiegel in die Höhe lletterte, aus Angſt, ich möchte wirklich auch ſo aus⸗ ſehen wie das unglückliche Komödiantenkind, und rieb und wuſch mich, daß mir das kleine Geſicht ganz auf⸗ ſchwoll und gab mich nicht eher zufrieden, als bis ich durch meine gute alte Dörte die Gewißheit erlangt hatte, daß ich wirklich noch rein und weiß und kein Komödiantenkind.
Und nun war ich es ja doch wohl? mußte es ja doch wohl ein, mußte einen ſichtbaren Makel an mir herumtragen, da ja auch Emil, mein kleiner luſtiger Vetter Emil, mir das verhaßte Wort ins Angeſicht ſchleuderte? Ach, daß mein Geſicht rein und ohne Flecken war, das wußte ich nun wohl: aber um ſo furchtbarer quälte mich der Makel, der uner⸗ Kärliche, geheimnißvolle, der auf meinem Schickſal
Unſere Phantaſien und Träume ſind ſtets nur das Spiegelbild deſſen, was unſere Gedanken und Empfindungen im Wachen beſchäftigt hält; der Grund der Seele, heiter ober düſter, ſtrahlt durch die Luftge⸗ ſtalten hindurch, mit denen wir unſere Träume erfüllen.
Und der Grund meiner Seele war düſter gewor⸗ den; ich rang in Kämpfen und Zweifeln, die mir
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