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vielleicht auch eben deshalb, wurde mir immer peinli⸗ cher. Eine Zeitlang herrſchte eine verlegene Pauſe zwiſchen uns, endlich, den urſprünglichen Faden wieder auf⸗ nehmend, ſagte ich:
„Aber wir ſind ganz davon abgekommen, wovon wir eigentlich ſprachen—“
„Nämlich?“ fragte er nachläſſig, während die kleinen blinzelnden Augen feſt auf mich gerichtet waren.
„Von Deinen ſchlechten Witzen,“ erwiederte ich ſchalkhaft.
„Richtig,“ ſagte er,„von meinen ſchlechten ten die Dich ärgern und die ich doch nicht laſſen ann—“
„Ah,“ rief ich, in Eifer gerathend,„das iſt nicht brav von Dir, Emil! Da glaube ich auch nicht, daß Du mir gut biſt, wie Du mich doch ſo oft ver⸗ ſicherſt! Wärſt Du es wirklich, ſo würdeſt Du bedenken, daß Du mir weh thuſt mit Deinen ſchlechten Witzen; wie kann man kränken, was man liebt?“
Wie kann man kränken, was man liebt! O pro⸗ phetiſche Stimme des Kindes! Nur wenige Jahre ſpäter— ach, und ich ſollte an meinem eigenen Bei⸗ ſpiele erfahren, daß man allerdings auch kränken kann, kränken bis auf den Tod, was man liebt!——
Emil inzwiſchen fand meinen Ausruf mehr lä⸗


