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weichen warmen Ruheſitz, nach Plüſchdecken und ſei⸗ denen Tapeten, wie Duſie bei Deinem ſeligen alten Herrn gehabt haſt— nach heißem Wein,“ fuhr er fort mit einer Luſtigkeit, die mich beängſtigte,„heißen
Geſprächen und heißen Lippen wie die Deinen ſind,
Du kleiner verwetterter Grasaffe.....“
Es war gut, daß er mich bei dieſen Worten losließ und, mir einen leiſen Streich auf die Wange gebend, drei Schritte zurückttat: denn obwohl ich nicht wußte warum, ſo fing mir bei ſeinem wilden Ausrufen doch wirklich an bange zu werden.
„Guter Emil,“ ſagte ich, indem ich meine Hand an ſeine Stirn legte,„ich fürchte, Du biſt ſchon jetzt zu heiß, Deine Stirne brennt; nimm Dich in Acht, daß es kein Fieber wird, Du weißt, was Tante Fränzchen geſagt hat.—“
Er hatte ſich platt auf die Erde geworfen und wühlte das Geſicht tief in das junge friſche Gras.
„Pah,“ murrte er halblaut,„wenn es weiter nichts wäre: heiße Stirne und Fieber! In dieſen Dingen, glaube mir, hat meine Mutter keine Erfah⸗ rung, davon verſtehſt Du mehr, mein Kind, als ſie — und vielleicht auch mehr als ich..... 2
Die Wendung, welche Emil unſerem Geſpräch ge⸗ geben, obwohl ich das Wenigſte davon verſtand, oder


