Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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daß unſere Wünſche und Hoffnungen nur Sternſchnup⸗ pen gleich am Himmel unſeres Lebens dahinfahren, während die Sterne des Schickſals ihre ewig gemeſſe⸗ nen Bahnen wandeln!

Herr von Eberſtein hatte keine Kinder oder ſonſtige unmittelbare Abkömmlinge hinterlaſſen; weit⸗ läuftige Seitenverwandte bemächtigten ſich des aus⸗ gedehnten Beſitzthums, das ſchöne Palais in der Stadt wurde öffentlich verkauft ich glaube, es

Statuen prangten oder wo der alte Chriſtian auf leiſen Socken unhörbar über die weichen Plüſchdecken geſchlichen war, da klapperten jetzt die Räder, ſchnurr⸗ ten die Spindeln, dampften die ſchwarzberußten Eſſen.

Und ſo war es wohl eigentlich als eine rechte Gunſt des Schickſals zu betrachten, daß dem alten treuen Diener wenigſtens der Anblick dieſer Umwäl⸗ zung und Zertrümmerung erſpart blieb. Zwar wer weiß, wäre er leben geblieben, nur noch einige Mo⸗ nate, noch einige Wochen ſeben geblieben, es wäre vielleicht Alles ganz anders gekommen ja gewiß wäre es anders gekommen. Doch geſchehene Dinge ſind nicht zu ändern und es iſt thöricht, uns mit

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