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wodurch ſie ſich von den Männern unterſcheiden, alſo ihre raſchere Empfänglichkeit, die größere Beweglichkeit
ihrer Neigung, hervorzuheben und darzuſtellen ſuchen.
Ja ſelbſt ihre Schwächen ſollen nicht verſchlei⸗ ert werden; bei weitem der größte Theil derſelben wurzelt in der weichen, hingebenden Natur des Weibes, es ſind Fehler, die bei richtiger Leitung ſich kelt haben und bei deren Anblick daher wir Männer, die wir uns den Frauen an Einſicht und Stärke des Willens ſo unermeßlich überlegen glauben, ſtatt kurzweg den Stab zu brechen, vielmehr an die Bruſt ſchlagen und uns erinnern ſollten, was wir dem „ſchwachen⸗ Geſchlechte ſchuldig und daß man nur da Liebe und Treue ernten kann, wo man Liehe und Treue geſäet hat—
Ich kann nicht ſchließen, theurer Freund, ohne Ihnen zuvor noch eine kurze Rechenſchaft abzulegen über das Verhältniß, in welchem ich perſönlich zu den nachfolgenden Blättern ſtehe. Ich bin blos der Herausgeber, nicht der Verfaſſer; doch hat die ei⸗ genthümliche Beſchaffenheit der Handſchrift mich aller⸗ dings ſtellenweiſe genöthigt, den Befugniſſen des


