ſie den größern Theil des Wolſton'ſchen Ver⸗ mögens an Reinhold abtrat. Mit dem Reſte ging ſie, in Waller's Begleitung, nach Italien. Sie ſollen daſelbſt Beide kürzlich zur katholiſchen Religion übergetreten ſein.
Und das Engelchen? und Reinhold? fragen unſere Leſer. Aber nein, ſie fragen nicht: ihr Herz hat ihnen bereits geſagt, was aus Rein⸗ hold und dem Engelchen geworden iſt— ein durch Liebe beglücktes, beglückendes Paar. Statt
der Wolſton'ſchen Fabriken hat Reinhold die
alte zünftige Weberkunſt, wie ſie zu Zeiten ſei⸗ nes Großvaters getrieben wurde, wieder herge⸗ ſtelt; der Meiſter, durch Leonhard unterſtützt, geht den jungen, wackern Anſiedlern, die ſich jetzt um das Schloß her anbauen, mit Rath und Beiſpiel voran. Es gibt keine prächtige Schenke mehr im Dorf, die dicke Wirthin iſt in die Stadt gezogen; aber dafür gibt es auch keine Säufer, keine Spieler, keine Verbrecher


