Teil eines Werkes 
3. Theil (1851)
Entstehung
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Hand an dem Gewinn deſſelben Antheil ge⸗ nommen. Der neue Regent war, wie neue Re⸗

genten ſind: er wollte ſeine Regierung mit Milde und Nachſicht beginnen. Der alte Geheimerath wurde entlaſſen; da er ſein Vermögen unge⸗ ſchmälert mit ſich nehmen durfte, ſo konnte er das Unglück allenfalls ertragen. Herrn von Leh⸗ feldt erkannte er als ſeinen Sohn an. Derſelbe verſchwand für längere Zeit, um erſt in den er⸗ ſten Bewegungen des Jahres Achtundvierzig im ſüdlichen Deutſchland wieder aufzutauchen. Er war damals ſehr radical und betheiligte ſich namentlich lebhaft an der Wiener Revolution. Späterhin machte er einige diplomatiſche Rei⸗ ſen, und in dem Augenblicke, da wir dieſes ſchreiben(Panuar Einundfunfzig), iſt er, wenn wir recht unterrichtet ſind, in Dresden.... Die Baronin hielt ihr Wort: ſie hat Rein⸗ hold, ihren Sohn, niemals wiedergeſehen. Der Juſtizrath regulirte einen Vergleich, nach welchem