461
mehr; ein neues Geſchlecht voll Arbeitſamkeit, Zucht und Sitte wächſt herauf, das in ſeiner jungen Gutsherrſchaft die Muſter jeder häus⸗ lichen und bürgerlichen Tugend verehrt. Herr Florus kommt alle Sommer regelmäßig zum Beſuch ins Schloß, ſein Roman jedoch iſt noch immer nicht fertig. Auch der Juſtizrath ſtellt ſich regelmäßig, wie die Blätter gelb werden, ein. Nur eine einzige Traurige gibt es im Schloß— Margareth. Aber auch ihr Blick erheitert ſich, wenn ſie die holden Kleinen an⸗ blickt, welche Reinhold's und Angelica's Knie umſpielen, und deren blondgelockte, ſchelmiſche Köpfchen Bürge dafür ſind, daß der Name, nach welchem unſer Buch ſich nennt, in die⸗ ſem Hauſe noch lange nicht ausſterben wird, der Name „des Engelchen“.


