Teil eines Werkes 
3. Theil (1851)
Entstehung
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rühmt. Auch hatte er ihr in den Monaten, die ſie jetzt zum größern Theil gemeinſchaftlich verlebt, ſo viel Proben aufrichtiger und ehr⸗ erbietiger Ergebenheit geliefert, daß ſie es in der verzweifelten Lage, in welcher ſie ſich be⸗ fand, nicht nur als ein Recht, ſondern auch als eine Pflicht der Freundſchaft betrachtete, ſich ihm zu entdecken und ſeinen Rath, ſeinen Bei⸗ ſtand in Anſpruch zu nehmen. Auch jetzt noch, ſie konnte es ſich nicht verbergen, regte ſich etwas in ihr es war nicht Mistrauen, nicht Ab⸗ neigung, o gewiß nicht: dennoch, ſo feſt ihr Entſchluß auch ſtand, Herrn von Lehfeldt in das Geheimniß zu ziehen, ſo wußte ſie doch ſelbſt noch nicht, wie es ihr nur möglich ſein würde, das erſte Wort an ihn von der Lippe zu bringen!

Aber eben ſo feſt ſtand auch noch ein zweiter Entſchluß bei ihr: Herr von Lehfeldt ſollte alsdann nicht der Einzige bleiben, dem ſie ihr Vertrauen