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In dieſer Lage der Dinge, da jede Minute, die ungenützt verrann, die Entſcheidung eines ganzen Menſchenlebens mit ſich führte, ent⸗ ſchloß Angelica ſich denn endlich zu einem Schritt, von dem ſie, wie wir wiſſen, bisher eine ſo gerechte wie natürliche Scheu zurückge⸗ halten hatte. Was auch hinter dieſen Räthſeln verborgen lag und welche Pläne Herr Wolſton gegen ſie im Schilde führte: Angelica, das ſchien ihr ſelbſt außer Zweifel, mußte denſelben zuvorzukommen ſuchen; ſie mußte gar nicht erſt abwarten, bis das Teſtament von Herrn Wol⸗ ſton gegen ſie geltend gemacht ward, ſondern ſie ſelbſt mußte als Klägerin gegen ihn auftre⸗ ten und vor Allem die Echtheit des mütter⸗ lichen Teſtaments, oder zum wenigſten doch die rechtliche Gültigkeit der darin enthaltenen Be⸗ ſtimmung anfechten.
WVon Anfang an war dies ihre Abſicht ge⸗ weſen; ſie hatte für einige Zeit davon zurück⸗


