Teil eines Werkes 
3. Theil (1851)
Entstehung
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an dem Bruder hing und ſo glücklich es ſie für Augenblicke machte, denſelben jetzt verhält⸗ nißmäßig ſo geſund und wohl zu ſehen, ſo war der Kummer, der auf ihrem Herzen laſtete, doch zu groß, die Angſt, die ihr die Seele zu⸗ ſammenſchnürte, zu mächtig, als daß ſelbſt der Anblick des lächelnden Julian und ſein unbe⸗ fangenes, heiteres Geplauder ſie auf mehr als nur auf Momente hätte davon befreien können. Der Tag, der auf immer über ihre Zukunft entſcheiden, der denn welch andern Entſchluß hätte ſie noch faſſen können? ihre Trennung von dem Hauſe, von der Familie und damit alſo auch von dieſem geliebten Bruder ſelbſt auf immer ausſprechen mußte, ſtand dicht be⸗ vor; ſchon wurde er nicht mehr nach Wochen, nur noch nach Tagen gezählt. Der Juſtizrath war ſeit geraumer Zeit völlig verſtummt; An⸗ gelica zweifelte nicht, daß es nur deshalb ge⸗ ſchehen, weil er die Unhaltbarkeit ihrer Sache