Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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ich, mein Wort zum Pfand! bis zu dieſem Au⸗ genblicke nichts weiß, noch bin ich lüſtern darnach, es zu wiſſen. Die Zeiten, wo die Geiſtlichen die Vertrauten der Familien waren, ſind ja vorüber, und Sie wollen mir Glauben ſchenken, daß ich am wenigſten darnach trachte, ſie zu er⸗ neuen, zumal in weltlichen Dingen. Ich trage ſchwer genug, ſetzte er mit einem heimlichen Seufzer hinzu, an meiner eignen Laſt, wenn auch ſie freilich keine weltliche iſt.— Auch hatte ich bereits die Ehre Ihnen zu ſagen, daß ich hier niemals der Geiſtliche bin, es wäre denn, daß auch dieſer einmal verlangt werden ſollte, woran ich jedoch fürs Erſte noch zweifle, ſon⸗ dern immer nur der Freund, der geduldete Freund(ſetzte er mit einer Verbeugung hinzu) des Hauſes: und die erſte Regel der Freund⸗ ſchaft bekanntlich iſt, daß ſie ſich in kein Ver⸗ trauen eindrängt, das ihr nicht freiwillig ent⸗ gegengetragen wird. Es iſt längſt Mitternacht