Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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Sie mit dem gelinden Ausdruck Mishelligkeiten bezeichnen, wo ich doch, mit widerſtrebendem Herzen, Gott weiß es! genöthigt bin, mein Recht und meine Unabhängigkeit zu vertheidi⸗ gen. Sie warnen mich, das Andenken meiner unglücklichen Mutter nicht aufs Spiel zu ſetzen — ich verſtehe Ihre Anſpielung ſehr gut, Herr Waller. Aber erlauben Sie auch mir jetzt Sie zu verſichern, daß weder ich noch meine arme ſelige Mutter es ſind, die dieſen Streit zu ſcheuen haben, und daß, wenn Sie doch nun einmal, wie ich aus Ihrer Vertrautheit mit meinen Verhältniſſen ſchließen muß, mit dem Wortlaut jenes angeblichen Teſtaments bekannt ſind, Sie ſich auch ſelber ſagen müſſen.... Halten Sie ein, gnädiges Fräulein! rief der Prediger, indem er abwehrend einige Schritte zurücktrat: halten Sie ein, und machen Sie mich nicht ſelbſt erſt, wider Abſicht und Wil⸗ len, zum Mitwiſſer eines Geheimniſſes, von dem