Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

425

nicht, der vorhin ſprach, das war der Teufel vergiß es! und habe deinen kleinen Mann lieb! Mann! Vater! der rothe Konrad ein Vater! es iſt zu pudelnärriſch, rief er und lachte, daß ihm das Waſſer in die Augen trat.

Ach was du gut biſt, lieber Mann, ſtam⸗ melte Margareth, ich danke dir auch recht ſehr, daß du nicht mehr bös biſt auf mich...

Konrad nahm ihren Kopf zwiſchen die Hände. Er ſah ſie lange an. Du haſt einen böſen Mann, ſagte er dann, mit verhaltner Stimme: Aber du ſollſt ſehn, Margareth, ich will mich auch beſſern! ganz gewiß will ich mich beſſern! ein guter Menſch will ich werden, ich ſchwör' es dir bei dem Leben unſers Kin⸗ des! Hei, hei, rief er wieder und drehte ſich auf einem Fuß: ein Kind! ein wirkliches le⸗ bendiges kleines Kind! Jetzt will ich dir's nur geſtehn, Margareth, ſchwatzte er vertraulich wei⸗ ter, es hat mich lang gewurmt, daß wir ohne