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Kinder waren, und ich habe viel Neckerei des⸗ halb aushalten müſſen von den Andern. Was es wol ſein wird? ein Junge? oder ein Mäd⸗ chen? Ein Mädchen, Margareth, ein Mäd⸗ chen wünſch' ich: denn es ſoll ſein, wie du, rief er, indem er plötzlich in bittere Thränen
ausbrach: du biſt fromm, meine Margareth,
ich aber bin ein ſchlechter Menſch, der gar kein Kind werth iſt..
Gott wird helfen, theurer Mann, ſagte Margareth und umſchlang ihn zärtlich.
Ich hoff' es, ſagte Konrad unter Schluch⸗ zen, Gott wird es. Und arbeiten will ich, meine Margareth, arbeiten, daß mir das Blut aus den Nägeln ſpritzt. Ah wir ſind noch nicht ſo verloren, wie du denkſt, wenn ich nur will, ich kann's ſchon— Hemden mußt du nähen, das verſteht ſich, Windeln, Tücher— es darf unſerm Kinde an nichts fehlen, nichts, Alles muß da ſein, wie ſich's gehört— Und eine


