Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
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Das hatte die Unglückliche nicht erwartet. Mit offnem Munde, fliegendem Athem, ſtarrte ſie ihren Gatten an: Aber, Konrad, ſtammelte ſie, wie oft in frühern Jahren haben wir uns geſehnt danach! wie oft haſt du geſagt, du könnteſt nicht glücklich ſein ohne Kinder Ich dachte dir eine Freude damit zu machen, ſchrie ſie auf, und Alles würde gut werden und nun!!

Ja, ſagte Konrad mit entſetzlicher Kälte, das war auch ehedem, mein Kind, da wir noch zu leben hatten; jetzt wo wir verhungern, was ſollen wir mit Kindern? Kinder, mein Schatz, ſind nur für Leute, die Geld haben, für un⸗ ſereins iſt es ein Unglück, ein recht bittres Un⸗ glück Ich muß ins Waſſer gehn, ſetzte er gleichgiltig hinzu, reinweg ins Waſſer.

Die unſeligſte aller Mütter war in die Knie

geſunken, ihre Stirn ſchlug gegen die Erde

Nein, nein, ſtöhnte ſie, ich will's ja thun! lebe,