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Konrad verſtummte und ſah ſie forſchend an.
Margareth hing an ſeinem Halſe. Ich tauge nichts mehr in die Fabrik, guter Kon⸗ rad, flüſterte ſie: ich muß zu Hauſe bleiben, Windeln nähen, guter Konrad, und Hemdchen, ganz kleine Hemdchen, Konrad...
Das arme Weib wußte nicht mehr, ſollte ſie lachen oder weinen.
Aber mit Konrad ging eine entſetzliche Ver⸗ änderung vor ſich. Er machte ſich los von ſei⸗ nem Weibe— zwei Minuten war er ganz ſtill — er war leichenblaß und ſeine Glieder zitter⸗ ten— dann auf einmal, mit einem fürchter⸗ lichen Fluche:
Nun, rief er, ſo wollt' ich doch, daß die Erde mich hinunterſchlänge klaftertief! Was? auch noch Kinder?! wiſſen wir nicht, wovon wir ſelbſt leben ſollen— und auch noch Kinder?! O, o, rief er und ſchlug ſich verzweiflungsvoll vor die Stirn, ich bin ein ruinirter Mann!
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