Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
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Margareth blinzelte verſchämt in die Höhe. Es geht doch nicht, guter Konrad, ganz gewiß nicht Aber laß gut ſein, brach ſie ab, es iſt etwas Schönes, etwas ſehr Schönes, Kon⸗ rad, was ich dir zu ſagen habe o um Got⸗ tes Willen, rief ſie und brach in helle Thrä⸗ nen aus, ich möchte dir das ja nicht ſagen, während du bös auf mich biſt, nie! nie!

Und nun gerade will ich es wiſſen, ſprichſt du? ſprichſt du?! ſchrie Konrad und zerrte ſie an der Hand.

Margareth ſah ihn ſchmerzlich an mit ihren dunkeln, treuen Augen und doch wieder mußte ſie lächeln. Ach Ihr Männer, ſagte ſie ſchalkhaft, was Ihr auch dumm ſeid! Merkſt du denn nichts, guter Konrad? Ich wollt' es dir ſchon lange ſagen, aber ich hatte das Herz nicht es iſt ſo was gar Schönes vom lie⸗ ben Gott, da müſſen wir recht fromm dabei ſein