Ihr Mann war noch wach; mit ſtarken Schritten auf⸗ und niederſchreitend, maß er die kleine Stube. Schon vor der Thür hörte Mar⸗ gareth ihn laut vor ſich hin murren und knur⸗ ren; ſo wie ſie eintrat, überſchüttete er ſie mit
einer Fluth von Schmähreden und Vorwürfen.
So müſſe es kommen, meinte er zornig, und das habe ihnen gerade noch gefehlt zu ihrem Elend, daß der Meiſter ſich jetzt gar ein⸗ fallen laſſe, ihn, ſeinen eignen Schwiegerſohn, einen freien und ſelbſtändigen Mann, auszu⸗ putzen wie einen Schulknaben, öffentlich vor aller Welt. Ob ſie es denn nicht ſchon längſt ge⸗ merkt habe, daß ihr Vater von Verſtande ſei, ſo gut wie ihr Großvater? und ob es nicht genug ſei, daß des Meiſters eigene Wirthſchaft zu Grunde gehe über ſeinen Grillen und Lau⸗ nen? ob er dafür, daß er ſo thöricht geweſen, in eine ſolche Familie zu heirathen, auch an⸗ geſteckt ſein müſſe von ihrem Unglück und der
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