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daß er Allem was vorging, mit großer Spannung lauſchte.
„Meine Herren,“ ſagte der Rentier lachend, aber in kurz abgeſtoßenen Worten,„ich komme in einer außerordentlichen Angelegenheit zu Ihnen. Ich bin zwar, wie man es nennt, ein vermögender Mann, demungeachtet kann doch auch der Fall vorkommen, daß ich ei mal Geld brauche, und keins habe. Und ſo geht mir's eben heute, ich brauche tauſend baare Thaler.“
Leidlich ahnte Unheil. Kaum hatte der Rentier die letzten Worte geſprochen, da war er flugs durch die Comptoirthür verſchwunden, und wenige Augenblicke darauf trat er, zum Ausgehen gerüſtet, wieder in den Laden, ſtellte ſich keck neben Druck und den Rentier und hörte mit großer Seelenruhe zu, als der Letztere fortfuhr:„Wenn ich nun jetzt zum Banquier Warken⸗ ſtein gehe, gleich hier an der Straßenecke, ſo gibt er mir die tauſend Thaler mit Kußhand. Ihr ſeid junge Anfänger, verdient euch gern etwas, und warum ſoll ich die Proviſion, die Warkenſtein einſtreichen würde, nicht lieber euch zuwenden?“
Zu Druck gewendet, fuhr der Rentier fort:„Daß es einem ſolchen ſchmucken Geſchäft, wie das eurige, nicht an dem bewußten goldenen Kern fehlt, verſteht ſich von ſelbſt. Da kommt es nicht darauf an, ob tau⸗
1861. Xl. Junge Anfänger. U. 18


