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daß das Reſultat ſeines Beſuches in einer für Druck ſo erfreulichen Thatſache hätte beſtehen können.
Druck fiel jetzt mit Centnerlaſt aufs Herz, daß Mathilde unvorbereitet unter die Augen des harten Vaters treten könne. Er wollte ſie erwarten und ihr ſchonungsvoll den unglücklichen Verlauf ſeiner Unter⸗ redung mittheilen. Aber ſie blieb ihm zu lange aus, und daher ging er hinüber in das Haus des Rentiers, ſchlich vorſichtig in den Garten und blickte ſich überall um. Die Haushälterin ſah zu Mathildens Garten⸗ wohnung heraus. Er fragte leiſe hinauf, ob das Fräu⸗ lein zu Hauſe ſei. Die Alte wußte um das Geheimniß der Liebenden und gab Druck halb ängſtlich, halb vertrau⸗ lich zur Antwort, daß Mathilde vor einiger Zeit zu⸗ rückgekehrt, aber nirgends im Hauſe zu finden ſei. Das Zimmer des alten Herrn ſei von Innen verriegelt, wahr⸗ ſcheinlich habe er mit ſeiner Tochter eine geheime Un⸗ terredung.— Eine geheime Verhandlung hinter ver⸗ ſchloſſenen Thüren! Das ſtand heute allerdings in grellem Widerſpruche mit dem Ohrenleiden des Alten.
Es war heute Sonnabend und Druck ſah finſter in das Treiben der Straße. In ſolchen Stimmungen, in ſolchen Stunden, wo der Menſch unter der drückenden Laſt banger Entſcheidungen faſt erliegt, hängt ſich ſein Blick oft an die unbedeutendſten Kleinigkeiten und faßt


