Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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des düſtern Gewölbes, wo ein menſchlicher Leichnam lag. Nun erkannte Chriſtoph auch das Schreckliche ſeiner Lage im ganzen Umfange; er lag, wie er aus den unzuſammenhängenden rohen Aeußerungen ſeiner Leidensgenoſſen erkannte, in einem jener dunklen Ab⸗ gründe gefangen, wo fremde Geldgier und Habſucht denSeelenſchacher trieb, er lag in den Banden derer, denen er im Weg geſtanden, und war unſchäd⸗ lich gemächt von denen, die ihn lange, ehe er es ahnte, überwacht hatten, durch deren Sendlinge er an dieſen Ort gelockt worden, und bei denen es beſchloſſen war, den kraft⸗ und muthvollen Jüngling, wie manch' An⸗ dern, der in jener bewegten Zeit auf Nimmerwieder⸗ ſehen verſchwunden war, auf die ſchwediſchen Schee⸗ ren, oder in die Eiſenwerke nach Dannemora zu ver⸗ frachten, auf daß ſolch' tüchtige Männer frühzeitig genug von jenem Kampfplatze entfernt werden, wo ſie unter ihres Gleichen etwa eine Rolle ſpielen konnten.

Die Türkin, dieſe ſchwarze Spinne, hatte alſo ihre Schuldigkeit gethan. Sie hatte im ſchwediſchen Solde bei der porta scropharum ihr Netz aufge⸗ ſchlagen. Dieſe porta scropharum iſt das ſpäter ſogenannte blinde Thor in der Meuſtadt Prags, das, zwiſchen dem Korn⸗ und dem Wyſehrader Thore