Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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ſein Auge an die Finſterniß, einige dunkle Geſtalten krochen heran, wieder begrüßte ihn hohles, heiſeres Gelächter.

„Wieder Einer!“— ſchallte es ihm in die Ohren, —„willkommen Kamerad im Naſſen! haſt auch ge⸗ naſcht von den verbotenen Früchten der Türkin?“

Chriſtoph Wunſch blickte wieder um ſich und rieb ſich die Augen. Nun erkannte er vier lange Männer⸗ geſtalten, hager wie Skelette in von Feuchtigkeit und Schimmel zerfreſſenen Wämſern, an denen hie und da noch ſilberverbrämte Theile wahrzunehmen waren.

„Gott, wo bin ich, und was geſchieht mit mir!“ — rief Chriſtoph.

„Vom Himmel in die Hölle geſtürzt,“— ant⸗ wortete ihm die heiſere Stimme einer der herankrie⸗ chenden Geſtalten.—„Du haſt naſchen wollen vom Honigtopfe, Bürſchlein, und biſt hineingefallen in das Netz der großen Spinne,— jetzt wird man dich eine Weile füttern mit faulem Fleiſche wie uns, bis du ein Fraß für die Ratten dieſer Höhle biſt, wie der daneben, oder mit den Andern nach den Eiſengruben von Dannemora abgehſt, wohin wir Alle beſtimmt ſind, wie die Andern, die geſtern und vorgeſtern ab⸗ gingen.“

Der Sprecher wies dabei auf den Hintergrund