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die ganze Gefahr ſeiner Lage Es begann in ſeinem Hirn zu dämmern, er entſann ſich des langen undkrum⸗ men Weges, den er bisherzurückgelegt hatte, er begann zu begreifen wo er ſei, und was man mit ihm vor⸗ habe.— Raſch riß er den nächſten Wandleuchter von ſchwer vergoldetem Metalle von deſſen Geſtell, und ſchwang ihn über ſeinem Haupte.
„Oeffnet die Thüre!“— donnerte er,—„oder ich bahne mir mit dieſer Waffe den Weg in's Freie über Eure blutige Hirnſchale! Fort aus dieſem ent⸗ ſetzlichen Orte!“
Noch hatte er dieſe Drohung nicht vollendet, da drückte das Weib an einer Stelle der Tapetenwand, und— der Boden begann unter Chriſtoph's Füßen zu ſinken, und in der nächſten Sekunde ſtürzte er mit einer Art Verſenkung in die Tiefe hinab. Als er ſeine Sinne wieder ſammelte, ſchallte ihm hölliſches Ge⸗ lächter entgegen, tiefe Dunkelheit umgab ihn, übel⸗ riechende dicke Luft, die mit Leichenduft geſchwängert ſchien, benahm ihm auf eine Weile den Athem, er ſah und hörte nichts mehr, es war, ihm, als ſei er, ein gefallener Engel, vom Himmel in die unterſte Tiefe der Hölle geſchleudert. Aus einer leichten Stirnwunde blutend, die ihm der Fall verurſacht hatte, lag er auf hartem naſſen Geſtein Nur allmälig gewöhnte ſich


