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Schwätzworten, mit den ledigen Geſelleu zu Hochzei⸗ ten unter den vollen Zapfen; allda die Jungfrauen oft voller als die Geſellen vom Tiſch aufſtehen und zum Tanz gehen.“
Bei dieſem Käfig ſtand nun Chriſtoph Wunſch, der, ſeinen Pflegevater zum erſten Male täuſchend, für dieſen Abend einen Gang zu einem Freunde vorge⸗ ſchützt hatte, aber in der That nicht lange an dieſer Stelle der Dinge, die da kommen ſollten, wartete; denn faum waren fünfzehn Minuten verſtrichen, als bereits ein Knabe, in ein dunkles Mäntelchen gehüllt, um die Ecke bog, vorſichtig um ſich blickte, und als er den jun⸗ gen Mann gewahrte, ihm raſch einen Zettel in die Hand drückte, dann aber in einiger Entfernung ſtehen
blieb.
Chriſtoph Wunſch trat zu dem Windlichte, wel⸗ ches an einem benachbarten Hauſe angebracht war. Das Popier enthielt in kleinen Zügen die Worte; „Den Starken erwartet die Liebe, wenn er zugleich kühn iſt, und ihr entgegeneilen will. Seid Ihr ſo kühn als ſtark, ſo folgt dem Knaben und die, die Euch län⸗ ger liebt, als Ihr glaubt, wird Euch entgegentreten.“
„Anna von Sturmfeld!“— rief der Glückliche.
Und keinen Augenblick zögerte er, dem Knaben zu folgen, der ihn durch die Eiſengaſſe und weiter in die


