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weiter Waſſerſaal, voll der friſcheſten Flut, ge⸗ ſchmückt mit unzähligen kriſtallenen Waſſerſäulen, nahm ihn auf. Auf einem Throne aus Milliarden von Waſſerperlen ſaß ein grüner Zwerg mit einer Schilfkrone und hellblitzenden Aeuglein, in der krallenartigen Hand ein ſchlankes Rohr, und über und über mit Schuppen bedeckt. Ueber ſeinem Kopfe drehte ſich gleich einem Sterne das tauſendgliedrige Meduſenhaupt, zu ſeinen Füßen wand ſich ein un⸗ geheures Ammonshorn und ein Armbuſchpolyp, während unzählige Rieſenpolypen aus allen Ecken hervorzüngelten, und der Hummer und Seeſtern heranſchwammen. 6
Aber kein Laut ertönte. Erſchöpft ſank der Rit⸗ ter an der porphyrnen Stufe des Waſſerthrones nie⸗ der, während ein mißgeſtalteter Waſſerzwerg auf ihn zuſchwamm und ihn mit ſchneidendem Schilf⸗ graſe in die Hand ritzte.
Augenblicklich färbte ſich der Waſſerſaal von ſeinem Blute, und der grüne Zwerg deutete nach Oben.
„Du haſt mir von Deiner Kindheit an gedient,“ wandte er ſich zu Siegfried,„bleibe mir fortan treu, und ich will Dir auch jetzt behülflich ſein zum Ver⸗ derben Deines Feindes!“


