Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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zum gewaltigen Sprunge, welcher dem Ritter das Leben koſten ſollte. Da ziſchte ein Pfeil durch das und die Bärin ſtürzte in das Laubwerk erab. Roger von Löwenfeld ſtand vor Siegfried, wäh⸗ rend ſich dieſer mühſam und blutend aus dem Reiſig herausarbeitete.Das war ein Meiſterſchuß! ſagte der Jüngling, indem er Siegfried empor⸗ half; und mir doppelt lieb, fuhr er fort,weil ich Euch dadurch zu meinem Schuldner gemacht habe. Siegfried entgegnete keine Silbe. Finſter vor ſich hinblickend wehrte er Roger ab, als dieſer ihm ʒur Verbindung der Wunde behülflich ſein wollte.

Ihr dankt mir nicht einmal den Dienſt, den ich Euch erwies? klagte der Jüngling,und doch galt es Euer Leben!

Siegfried lächelte höhniſch vor ſich hin.

Wahrlich, fuhr Roger fort,Ihr könntet mir die That wohl anders lohnen, und die Hand Eurer Nichte hätte ich nun wohl zehnfach verdient, denn ohne meine Dazwiſchenkunft lägt Ihr jetzt in Eu⸗ rem Blute.

Da brach der Ritter das finſtere Schweigen.

Ich hätte mich ſchon ſelbſt der Beſtie entle⸗ diget, ſagte er, indem er auf die todte Bärin