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der übrigen Welt, und nur im Verkehr mit ſeinem Jägertroſſe und den Thieren des Waldes manches Jahr durchlebte.
Tagelang durchirrte er den Forſt mit ſeiner ge⸗ wichtigen Armbruſt, und drang durch das Dickicht bis in die innerſten Klüfte der Felſen, wo er das Raubthier aus ſeinem Lager aufſcheuchte, und mit wilder Freude die verwegenſten Jagdkämpfe beſtand. Da geſchah es auch nicht ſelten, daß der eherne Jagdritter in dem verſchlungenen Gezweige einer Eiche übernachtete und mitten unter dem Geheule der Wölfe eines kurzen Schlummers genoß. So durchlebte Siegfried in freier Jagd und Waldluſt, ein mächtiger Felſenritter, in der That aber ein Straßenräuber, Wegelagerer und blinder Anhänger des Heidenglaubens, ſeine Tage. Je eiſiger aber die Bruſt des Ritters dem beſeligenden Strahle des empordämmernden Chriſtenthums entgegenſchlug, eine deſto eifrigere Chriſtin war ſeine Baſe, die liebliche Anna. Sie hatte bei ihrer Mutter, einer Grundbeſitzerin zu Laa, die reinſten und erhaben⸗ ſten Grundſätze der Tugend eingeſogen, und hielt ſie fortan feſt in ihrem Herzen, ſo daß ſie ihrem Heilande auch dann treu blieb, als ſie der Ritter unter der Maske eines Kaufherrn und nahen An⸗
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