Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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1. Juni 1259 erſchien der Prager Erzbiſchof Johann nebſt vielen böhmiſchen Edlen im Stifte, wo bereits der erſte Abt Otto I. fungirte, und nahm die feier⸗ liche Einweihung desſelben vor. Der edle Grün⸗ der begabte bei dieſem Anlaſſe die Abtei mit anſehn⸗ lichen Beſitzungen in der nächſten Umgebung, wor⸗ unter die Dörfer Dobring, Dorfſtadt, Frauenthal, Abdank, Gaishof, Hornſchlag, Kapellen, Hundruck, Kloſterhof, Kienberg, Limberg, Martetſchlag, Mün⸗ nichſchlag, Mühlhof, Neuhäusl, Poſtſchlag, Pürſt⸗ linghäusl, Schönfelden, Stift und Stern, die Wieſe Zbiadel, die Fiſchgerechtigkeit in einem großen Theile der Moldau, der nahe gelegene Markt Hohenfurth, dann die Dörfer Babitz, Gutenbrunn, Kotzen, Po⸗ nedraz, Sedlecz, Wintersdorf, Hofſtetten, die Ze⸗ hentgiebigkeiten mehrerer anderer Ortſchaften der Roſenberge, und die Patronate einzelner in der Um⸗ gegend liegenden Kirchen befindlich waren. So wie alle Klöſter der mittelalterlichen Vorzeit, genoß auch das Stift Hohenfurth fortan ſo manche Begünſti⸗ gung durch die Edelleute Böhmens und die Kronen⸗ träger dieſes Landes; ſchon Przemisl Ottokar II. hatte in einer eigenen Handfeſte im Jahre 1264 die Gründung des Stiftes gutgeheißen und genehmigt, und ſeit Karl IW. bis Franz den I. hatten alle