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und ſiehe, ein Lichtſtrahl dringt durch den Wetter⸗ nebel am Geſtade, und ein Bote des Himmels, im ſternhellen Glanze, ſtreckt ſeine Rechte über die entfeſſelten Wogen, welche ſich plötzlich zur gangba⸗ ren Furth auseinander theilen, ſo daß der Marſchall ohne weitere Gefährde das Ufer erreicht, und voll heiliger Ehrfurcht vom Pferde ſteigend, vor dem im Himmelsglanz zerfließenden Cherub das Gelübde ʒum Himmel weint: Hier an dem Orte ſeiner Ret⸗ tung durch ein Himmelswunder ein Kloſter bauen zu wollen, welches als Erinnerungsdenkmal ſeines heißen Dankes der Nachwelt von ſeiner wunderba⸗ ren Rettung erzählen ſolle.
Wirklich gründete Wok von Roſenberg im Jahre 1259 n. Ch. G. an jenem Orte, wo früher die Wald⸗ kapelle ſtand, das Ziſterzienſerkloſter Hohenfurth, deſſen von der Rettung des Reichsmarſchalls aus der„hohen Furth“ der Moldau abgeleitete Benen⸗ nung der Volksglaube aus der eben erwähnten Wun⸗ derſage bedeutungsvoll und ſinnig ableitet.
Bereits im Jahre der Erbauung des Stiftes hatte Wok von Roſenberg zwölf Ordensgeiſtliche aus dem unfern Linz im Lande ob der Enns gele⸗ genen uralten Ziſterzienſerſtifte Wilhering(erbaut im Jahre 1146) nach Hohenfurth berufen. Am


