Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ſein Herz ſchlug höher als im Sturme bei Lützen ſein Auge flammte.

Margaretha! rief er, indem er die feine Hand des Fräuleins faßte,iſt es wahr, was der Churfürſt

ſagte?

Das Fräulein blickte ihm mit unendlicher Liebe ins Auge dieſer Blick ſagte mehr als Worte.

Maria? fragte ſie jetzt leiſe und ſie zitterte am ganzen Leibe..

Maria, die Erwählte meiner Jugend, von der ich meinem Freunde Plattenberg erzählte, iſt todt, antwortete Derfflingertreu hielt ich ihr den Schwur, den jugendliche Liebe that, und darum durfte ich als Mann von deutſchem Herzen und deutſcher Redlichkeit der Blume, die am Schlachtfelde zu Lützen in meinen Armen lag, bisher nicht geſtehen, daß ich ſie ſchön fand, und daß ſtille Liebe in meinem Her⸗ zen zu wurzeln begann, die ich nun offen und männ⸗ lich geſtehen darf, da unſere beiden Herzen frei ſind; der Todes⸗Engel zerſchnitt das Band, das mich mit Marien verband, ſie war meine Jugendliebe, der Himmel bedurfte eines Engels, und nie werde ich ſie vergeſſen!... aber das Herz des Mannes ſehnt ſich nach einem lebendigen Herzen, das ihm