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N entgegenſchlage in gleichen Pulſen— mein Vater⸗ land, meine Vergangenheit liegt hinter mir— in die Zukunft iſt mein Blick fortan gerichtet!— will Margaretha von Schaplow das Schickſal eines Mannes, der ſie lange liebte, und nur in treu er Erinnerung an einen Jugendtraum dies Gefühl ver⸗ hehlte, fortan theilen?—“
Da ſank die ſchöne Jungfrau an des Kriegers — „Bin ich denn noch nicht Dein?!“ rief ſie—„Dein, Mann meines Herzens, den ich liebte vom erſten Augen⸗ blicke an, als er mich am Schlachtfelde bei Lützen an ſeine Bruſt zog, und mein Rettungs⸗Engel ward. O, welche Mühe koſtete es mich, dies Gefühl ſo lange zu verbergen, die Flamme zu verhüllen, die mich zu erſticken drohte, Mann meiner Seele! Du mein ritterlicher Freund, mein Georg! mein Ein und mein Alles!“ Und wieder trat jetzt der Chur⸗ fürſt mit Schaplow ins Gemach.—
Einen Blick that er hinein— dann wendete erſich zu dem Hofmarſchall Schomberg'“), der ihn begleitete.
*) geboren zu Heidelberg 1615, zuerſt in franzöſiſchen, dann in portugieſiſchen, endlich in brandenburgiſchen Dienſten, wo er ſpäter das Generalat en Chef über alle Truppen des Churfürſten überkam.
1856. XVIII. Ein d. Schneiderlein. II. 17
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