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und ſagt dem Herrn da, was Ihr mir geſtern mit⸗ getheilt habt: daß das Fräulein ſeinetwegen ſo blaß und leidend in die Welt ſchaut, daß ſie, ſeit er Schloß Guſow verließ, täglich in Thränen ſchwamm, daß ſie.
„Durchlaucht!“ bat Margaretha, und eine hohe Purpurröthe wechſelte mit der Leichenbläſſe ihres ſchönen Antlitzes— aber der unerbittliche Churfürſt fuhr zu Schaplow gewendet, lachend fort:„Ja, Herr Oberſt, ſagt ihm, daß ſie ſeine Rückkunft er⸗ ſehnte, wie die Blume das Morgenroth erſehnt— — vorwärts, General⸗Wachtmeiſter, mit ganzer Front! dies zarte ſchöne Herz, das Ihr bisher gar nicht ver⸗ ſtanden habt, iſt Euer, nehmt es hin, und für den Herd, wo Ihr fürder Hütten bauen wollt, laßt uns ſorgen, denn Ihr ſeid nun der Unſrige,“ ſetzte er mit Stolz hinzu—„kommt, Schaplow, wir wollen das Feld räumen, auf daß Mars den Amor nicht ſtöre, wenn er Pſyche wieder gefunden hat.“—
„Sieh, Derfflinger,“— ſetzte er freundlich hinzu, „dort iſt ja Deine zweite Seele!“—
Und der Churfürſt entfernte ſich jetzt raſch mit Schaplow und Nehring aus dem Cabinete.
Derfflinger aber ſtand vor Margarethen—


