Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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der Ecke der Raſenbank, wie auf dem grünſeidenen Ruhebette eines Palaſtes.

Jetzt kamen aus der Bogenwindung des Gar⸗ tens zwei dunkle Geſtalten herangeſchritten. Ein hochgewachſener Mann war's mit grauem langherab⸗ hängendem Haupthaare, auf dem ein viereckiges ſchwar⸗ zes Baret ſaß und einem langen braunen Rocke, den in der Mitte ein brauner Gürtel zuſammenhielt; die ſilbernen Schuhſchnallen und feine Stkümpfe verrie⸗ then den wohlhabenden Mann; an ſeiner Seite ging ein ſchlanker ſchöner junger Mann von etwa dreiund⸗ zwanzig Jahren mit einem blauen Federbaret auf den ſchön geringelten Lockenhaaren; ein kurzer Waffen⸗ rock von derſelben Farbe, und ein kurzes deutſches Schwert mit vergoldetem Griffe und lange gelbe Rei⸗ terſtiefel mit Kupferſporen bezeichneten ihn als einen muthigen Sohn des Krieges, und ſein Feuerauge blitzte ſo kühn in die Luft, daß ſein Handwerk, das des Krieges, keineswegs zu verkennen war..

Beide Männer näherten ſich dem Schläfer.

Der Jüngere hob leiſe das Büchlein, welches dem Schlafenden entfallen war, vom Boden auf, und begann darin zu blättern. Aber ſchon als er den Deckel aufſchlug, zuckte er in freudiger Ueber⸗ raſchung auf, und wies das Büchlein ſeinem Begleiter,

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