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feindes Mariens, des berüchtigten Herrn Achaz Willinger von der Au und Hinterdobl.
Nach deſſen Hinrichtung auf dem Hauptplatze zu Linz ſtand die arme Kleine, deren Ernährer Wil⸗ linger geweſen war, arm und elternlos an der Land⸗ ſtraße— und nur Maria, die edle Tochter des Stadtrichters Schröckinger war es, die ihren Vater zur Annahme dieſes Kindes bewog, welches von nun an das ihre verblieb, und von ihr wie ein eigenes gepflegt, und erzogen wurde, bis ſie es als das ſchönſte Vermächtniß in Derfflinger's Hände über⸗ gab.—
Aber die Bürgerſchaft von Linz, die jetzt am feierlichen Begräbnißtage Mariens, der Tochter ihres Stabt⸗ und Bannrichters, von Derfflinger deſſen Her⸗ kunft und Abſtammung erfuhr, war voll Staunen, den ehemaligen Schneidergeſellen zu ſehen, und er⸗ klärte es füͤr ihre heilige Pflicht, die liebliche Juliana als die Erbin Mariens in den Befitz des Hanuſes der letzteren nächſt der St. Barbara Kirche einzuſetzen, und ihr aus dem Mittel der Rathsmänner zwei Gerhabs oder Vormünder zu beſtellen, die ihr Vermögen ver⸗ walten ſollten, bis das Kind großjährig und eigen⸗ berechtigt ſein werde; denn gar bald regte ſich der Glaubenseifer, der da Bedenken trug, dem proteſtan⸗


