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Jetzt weinte das Kind an der Seite der Ster⸗ benden laut auf.
Dieſe wandte ihren matten Blick auf die Kla⸗ gende;„Arme Juliane!“ hauchte ſie— dann traf ein Blick unnennbarer Liebe den Erwählten ihres Herzens.
„Georg,“ lispelte ſie,„das Kind hier ſei mein Vermächtniß an Dich—— mein— mein heiß⸗ geliebter Georg!......
Starr blieb ihr Blick auf dem Auge des Lieb⸗ lings haften.
Aber der ſanfte Engel des Todes küßte ihre Stirne, und eine ſchöne Seele entwich in die lichten Regionen, wo ewiger Friede waltet.— Maria, die liebliche Roſe von Linz hatte ausgelitten.
Derfflinger lag in Schmerz aufgelöſt an der Leiche ſeiner einzigen Jugendgeliebten.
Von den Bürgern der Stadt Linz erfuhr Derff⸗ linger am folgenden Morgen, daß Maria, die Erwählte ſeines Herzens nach dem bereits im Jahre 1629 erfolgten Ableben ihres Vaters des Stadt⸗ und Bannrichters Hanns Georg Schröckinger zu ihren Verwandten nach Steyr gegangen war, wo ſie von
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