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ſpielen verweigerte, weil er ſich zu gut dünkte für einen Faſtnachtsnarren des Achaz Willinger und ſeiner Genvoſſen.
Jetzt aber lag der kühne Reitergeneral, der dem Tode in mancher Schlacht ſchon ſo oft ins Auge geblickt und nie gezittert hatte, vor dem Ruhe⸗ bette im Häuschen nächſt der St. Barbara Kirche, auf welchem ſeine Jugendgeliebte Maria— die Tochter des Stadtrichters Schröckinger, bleich wie eine geknickte Roſe, aber ſchön in ihrer letzten Blüthe, im Scheiden lag...
Ihre erkaltete Hand lag zwiſchen den Händen Derfflinger's. Auf dem der Thränen ſo ganz ungewohn⸗ ten Augenpaar des tapfern Reitergenerals ſtanden große Perlen ſie galten ja ſeiner erſten Liebe. und er fand verwelkend und ſterbend die Blume, für die er ſein Herzblut gegeben hätte, und der er all' ſein Sinnen, Denken, Hoffen und Lieben zuge⸗ wandt hatte, ſeit er ein armer Flüchtling aus dem Vaterlande geſtoßen war..
„Maria! heiliger Engel meines Lebens!“ rief er, aufgelöſt in unnennbarem Schmerze, indem er an das Lager der Sterbenden hinſtürzte, und ſein heißes Antlitz auf ihre zitternden Hände drückte.


