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grüße zur Rachfolge, auf das bleiche Antlitz der Kran⸗ ken herüber trug.—
Die Arme ſchien großes Leid erlitten zu haben, und die Trauergeſchichte eines vergriffenen Lebenszieles ſpiegelte ſich auf ihrem Antlitze wieder, das nur ein leiſes, ſchmerzliches Lächeln erhellte, als ein kleines goldlockigtes Mädchen der Dulderin eine blaue Aſter von dem an der nahen Kirchhofsmauer liegenden, bereits ziemlich eingefallenen Grabhügel überbrachte.
Oberhalb des Hügels aber entzifferte eben ein Fremder, der ſein Haupt ob der geweihten Stätte entblößt hatte, die faſt ſchon vergilbte Inſchrift des Marmors an der Kirchhofwand, die da lautete:
Hier ruhet der wohledle und geſtrenge
Herr Georg Schröckhinger,
geweſter Stadt⸗ und Bannrichter der Stadt Lintz.
Der Fremde war ein Mann von hoher Geſtalt mit ausdruckvollen Geſichtszügen; auf ſeinem dunklen Lockenhaupte trug er ein Federharet, an ſeiner Seite ein deutſches Schwert. Ein breiter Lederkoller von Elenshaut bedeckte ſeine männliche Bruſt.
Lange betrachtete er den vergilbten Grabſtein— ernſt und ſinnend ſchien er der Unbeſtändigkeit des menſchlichen Lebens nachzudenken.
Jetzt rang ſich ein tiefer Seufzer aus ſeiner
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